Onlineversand

Im Versandhandel und Onlineversand wählen Kunden die gewünschten Produkte hauptsächlich per Katalog oder im Internet aus und geben mündlich per Telefon oder schriftlich per Mail, via Fax oder direkt im Online-Shop ihre Bestellung auf. Die bestellte Ware wird beim Bestellvorgang, per Nachnahme oder nach Erhalt der Ware auf Rechnung bezahlt.

 

Geschichte vom dt. Onlineversand


Der Einzelhandel per Versand hat eine lange Tradition in Deutschland. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde in ländlichen Gebieten eine kleine Produktpalette als Versandhandelsware angeboten. 1886 wird vom Unternehmer Ernst Mey der erste illustrierte Warenkatalog für dessen Modeversand gedruckt. Damit war der Versandhandel per Katalog geboren. Während der Weimarer Republik wurden dann viele große Versandhäuser ins Leben gerufen, die vielfach heute noch existieren, darunter Baur, Wenz, Klingel, Quelle und Bader. Nach Gründung der Bundesrepublik kam es noch einmal zu einer Welle von Firmengründungen im Versandhandel. Otto, Heine, Schwab und Neckermann gehören seitdem zu den führenden Größen im Geschäft. Der Versandhandel wurde eine immer beliebtere Alternative zum Schaufensterbummel und das Sortiment der Versandhäuser wurde permanent ausgebaut. Der Kundenkreis wurde größer und mehr und mehr Menschen ließen sich Ware ins Haus liefern. Einige Versandhäuser begannen sich zu spezialisieren und die Produktpalette einzugrenzen. Später wurden einige Versandhandelsmarken aufgekauft. So erwarb die Karstadt-Gruppe Neckermann und Otto kaufte Schwab auf.
Parallel zur Entwicklung des Versandhandels erfolgte der Ausbau von logistischen Diensten zum besseren Transport der Warenpakete.

 

Weiterentwicklung vom Onlineversand

 

Im digitalen Zeitalter gewinnt mit dem Internet der Onlineversand immer mehr an Bedeutung und kann eine stetig wachsende Zahl von Kunden verbuchen. Versandhäuser wie Otto, Heine, Neckermann oder Baur betreiben neben dem Katalogsystem längst eigene Online-Shops, die die gesamte Produktpalette präsentieren und dazu häufig zusätzliche Informationen wie Lieferbarkeit. Zudem werden mit Spezialangeboten, die nur online erhältlich sind, Kunden gelockt. Neben den Traditionshäusern gibt es inzwischen eine große Zahl an Online-Shops und Online-Kaufhäusern, die ein riesiges Angebot an Waren bieten. Kundenrezensionen in den Shops helfen bei der Auswahl. Online-Portale wie Amazon oder Ebay sind dabei Generalisten, deren Produktpalette alle Waren umfasst, die sich für den Versandhandel eignen. Hier können Kunden von der Stecknadel bis zum Kleiderschrank alles finden. Andere Portale sind Spezial-Shops für Mode, Schuhe, Technik oder Lebensmittel. Große Anbieter wie Zalando, ein Onlineversand für Bekleidung und Schuhe, bieten dabei attraktive Versandbedingungen, wie kostenlose Lieferung und Rücksendung oder verlängertes Rückgaberecht. Damit fügen sie der Bequemlichkeit und Erreichbarkeit des Versandhandels weitere Vorteile zu, die zur steigenden Beliebtheit des Onlineversands beitragen. So wird nicht nur die Bestellabwicklung kundenfreundlich und einfach gestaltet. Im Versand übers Internet werden auch mehr Kunden erreicht. Daher können Preisvorteile angeboten werden. Zudem kann man durch Shopping Clubs oder Deals weitere Möglichkeiten des Internets nutzen, um Aktionsware besonders günstig anzubieten. Für Kunden locken so Sparmöglichkeiten.
Und letztendlich wird auch exklusive Ware aus aller Welt durch den Onlineversand deutschlandweit verfügbar.


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